Rumforttopf – Reis & Gemüse aus dem Ofen

Hier ein praktisches „Rezept“ für alles was **rum** liegt und **fort** muss – Rumforttopf.

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Wenn nichts rumliegt braucht Ihr:

  • Aubergine, Zucchini, Paprika
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Dosentomaten
  • Reis
  • je nach Geschmack Huhn, Lamm, Fisch
  • Parmesan

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Das Gemüse wird grob gewürfelt und in einer Pfanne angebraten. Die Paprika braucht relativ lange, um Geschmack zu entwickeln, der Rest kommt nach und nach dazu, zuletzt Zwiebeln und Knoblauch. Die Aubergine saugt alles Öl auf, zu diesem Punkt gebt Ihr kein Öl nach! Nach ein paar Minuten kommt das Öl wieder aus den Auberginen und alles ist gut!

Ist das Gemüse schön angeschwitzt und vor allen die Aubergine fast durch, stäube ich es mit Ras el-Hanout ab und gebe die Dosentomaten dazu. Die Mischung sollte jetzt 15-20 Minuten köcheln.

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Zwischendurch den Reis waschen und 1:1,5 mit Wasser in eine Auflaufform geben und mit dem Gemüse abdecken.

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Nach 30-40 Minuten ist der Reis gar. Nach der Hälfte der Zeit bedecke ich noch die Oberfläche mit Parmesan.

Zur gleiche Zeit habe ich das Lamm kurz angebraten und ebenfalls in den Rumforttopf gegeben. Dann hat es genug Zeit (oder – siehe Foto – zuviel Zeit) mit gar zu ziehen.

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Tochter 1 zog eine Banane vor, Tochter 2 ein Müsli. Dem Rest hat es geschmeckt 🙂

 

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Butterlochkuchen

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Auf der Suche nach dem optimalen Hefeteig habe ich mal wieder ein neues Rezept getestet. Schon der erste Treffer war diesmal ausgerechnet ein Bäcker aus Schöffengrund, warum also weitersuchen, wenn es schon ein Rezept in der Nachbarschaft gibt.

Und tatsächlich, der Kuchen ist super. etwas kompakt, aber der Geschmack passt.

Zutaten:

400g Mehl (ich nehme Dinkelmehl 630)
70g Zucker
70g Butter
1 Ei
1 Würfel Hefe
Salz
160g Milch

Alle Zutaten zimmerwarm ordentlich verkneten und Ruhen lassen. Laut Rezept nur 10 Minuten, ich vermute mal, dass der Kuchen daher etwas kompakter ist. Das nächste mal gebe ich dem Teig mehr Zeit.

Danach ausrollen und in die Backform geben. Der Teig reicht gerade für eine 2/3 GN-Form, für ein normales Backblech würde ich die Menge verdoppeln. Den Teig laut Rezept nochmals 15 Minuten ruhen lassen, auch hier mag ich etwas mehr Gehzeit.

Mit dem Finger kleine Dellen in den Teig drücken, den Teig mit Wasser bepinseln und Butterflocken in die Dellen geben. Zum Abschluss noch Zucker über den Teig streuen.

Gebacken habe ich ohne Umluft bei 175° für rund 20 Minuten.

 

Karotten-Ingwer-Suppe mit Teriaki-Huhn

Frau & Kinder krank, da bleibt neben Bibi & Tina nur Hühnerbrühe zur Stärkung. Und die Chefin des Hauses wünschte sich daraus diese Suppe.

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Zutaten Suppe:

  • Zwiebel
  • Sellerie
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Karotten
  • Orangensaft
  • Sahne
  • Hühnerfonds

So geht’s:

Zwiebeln mit Knoblauch und Sellerie anschwitzen und bevor Farbe ins Spiel kommt die gewürfelten Karotten dazugeben. Mit etwas Zucker, Salz & Noilly Prat dünsten. Bedeckt wird das Gemüse mit ca 2/3 Fonds und 2/3 Orangensaft. Sind die Karotten fast weich, wird die Sahne angegossen und dann noch ca 20min eingekocht.

Schneller und nochmal intensiver geht es im Schnellkochtopf.

Die fertige Suppe wird dann püriert und je nach Geschmack durch ein mehr oder weniger feines Sieb gestrichen und final abgeschmeckt.

Als Einlage wird gewürfelte Hühnerbrust mit Knoblauch, Ingwer, Stärke und Teriakisauce mariniert. In der Pfanne kurz anbraten und mit etwas Hühnerfonds gar ziehen.

Sonntag. Scones.

Scones sind der Sonnenschein an einem müden, grauen Januarsonntag. Und dazu noch in nullkommanix gemacht.

200 g Mehl
50 g Zucker
etwas weniger als 1/2 Säckchen Backpulver
gute Prise Salz
100 g zerlassene Butter
100 ml Buttermilch

Alles zu einem fluffigen Teig vermischen, ausrollen, ausstechen, formen und mit einem Eigelb und etwas Buttermilch bestreichen.

Je nach Lust & Laune schmecken auch Rosinen oder Cranberries untergemischt gut.

Die Scones brauchen etwa eine Viertelstunde bei 180 Grad Umluft.

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Linguine mit Mangold

  • Schalotten, Knoblauch und Strunk des Mangolds anschwitzen
  • mit Noilly Prat ablöschen und mit Sahne und etwas Brühe einkochen
  • Linguine dazu geben und mit Nudelwasser die Konsistenz tunen
  • mit Muskat abschmecken

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Mac & Cheese

In der Reihe „Klassiker, die zu scheußlich klingen um gut zu sein“ präsentiert die Küche heute Mac & Cheese – der amerikanische Nudeltraum.

Und was soll ich sagen – es schmeckt tatsächlich saugut. So gehts:

  • Macaroni kochen
  • Mehlschwitze mit drei EL Butter und Mehl ansetzen, mit zwei Tassen Milch aufgießen
  • zwei Schalotten fein geschnitten dazu, sowie Lorbeer, Senf, Paprikapulver und ein paar Minuten einkochen lassen
  • 400g geraspelten Cheddar unterheben
  • Gehackte Petersilie dazu
  • Nudeln mit Kalorienmasse vermischen

Ab jetzt unterscheiden sich die Traditionen: die Masse kommt jetzt in eine Auflaufform und mit Butterflöckchen und Semmelbrösel bedeckt in den Ofen. Ich fand M&C ohne Ofen wesentlich gschmackiger und frischer.

Trotz großer Skepsis beim Weibsvolk wird das definitiv ins Programm genommen. Schmeckt tatsächlich sensationell!

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Schwarzwurzel, Kartoffel, Apfelschmand

Eine der schlauesten Entscheidungen der letzten Wochen war es, endlich eine Biokiste bei Bio Hopper zu bestellen.
Zum einen erspart es, den Einkauf selbst nach Hause zu schleppen, zum anderen ist es wie ein Überraschungsei – nur ohne Schütteln und Schokolade. Jeden Freitag ist es spannend, was so mitkommt. Bislang war die Qualität und Auswahl top.

Diesmal waren Schwarzwurzeln dabei – perfekt, habe ich noch nie gemacht. Sogar ein Rezept war mit dabei, also gleich ans Werk:

  • Schwarzwurzeln putzen und in Stücke schneiden
  • in Salzwasser kochen, anschließend mit etwas Butter schwenken
  • Schalotten und Apfelwürfel anschwitzen und mit Apfelwein ablöschen. Mit Sahne kräftig reduzieren, mit Muskat abschmecken
  • eine ordentliche Handvoll Petersilie dazu

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