Rumforttopf – Reis & Gemüse aus dem Ofen

Hier ein praktisches „Rezept“ für alles was **rum** liegt und **fort** muss – Rumforttopf.

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Wenn nichts rumliegt braucht Ihr:

  • Aubergine, Zucchini, Paprika
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Dosentomaten
  • Reis
  • je nach Geschmack Huhn, Lamm, Fisch
  • Parmesan

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Das Gemüse wird grob gewürfelt und in einer Pfanne angebraten. Die Paprika braucht relativ lange, um Geschmack zu entwickeln, der Rest kommt nach und nach dazu, zuletzt Zwiebeln und Knoblauch. Die Aubergine saugt alles Öl auf, zu diesem Punkt gebt Ihr kein Öl nach! Nach ein paar Minuten kommt das Öl wieder aus den Auberginen und alles ist gut!

Ist das Gemüse schön angeschwitzt und vor allen die Aubergine fast durch, stäube ich es mit Ras el-Hanout ab und gebe die Dosentomaten dazu. Die Mischung sollte jetzt 15-20 Minuten köcheln.

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Zwischendurch den Reis waschen und 1:1,5 mit Wasser in eine Auflaufform geben und mit dem Gemüse abdecken.

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Nach 30-40 Minuten ist der Reis gar. Nach der Hälfte der Zeit bedecke ich noch die Oberfläche mit Parmesan.

Zur gleiche Zeit habe ich das Lamm kurz angebraten und ebenfalls in den Rumforttopf gegeben. Dann hat es genug Zeit (oder – siehe Foto – zuviel Zeit) mit gar zu ziehen.

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Tochter 1 zog eine Banane vor, Tochter 2 ein Müsli. Dem Rest hat es geschmeckt 🙂

 

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Schwarzwurzel, Kartoffel, Apfelschmand

Eine der schlauesten Entscheidungen der letzten Wochen war es, endlich eine Biokiste bei Bio Hopper zu bestellen.
Zum einen erspart es, den Einkauf selbst nach Hause zu schleppen, zum anderen ist es wie ein Überraschungsei – nur ohne Schütteln und Schokolade. Jeden Freitag ist es spannend, was so mitkommt. Bislang war die Qualität und Auswahl top.

Diesmal waren Schwarzwurzeln dabei – perfekt, habe ich noch nie gemacht. Sogar ein Rezept war mit dabei, also gleich ans Werk:

  • Schwarzwurzeln putzen und in Stücke schneiden
  • in Salzwasser kochen, anschließend mit etwas Butter schwenken
  • Schalotten und Apfelwürfel anschwitzen und mit Apfelwein ablöschen. Mit Sahne kräftig reduzieren, mit Muskat abschmecken
  • eine ordentliche Handvoll Petersilie dazu

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Hamburgerbrioche

So, nach länger Pause mal wieder ein Rezept zu verbloggen. Sommerzeit ist Grillzeit, aber auch hier gibt es Optimierungsbedarf, nachdem die Holde gerne Bürger verschlingt, mir aber die Supermarktfertigaufblassemmeln zum Hals raushängen.

Also ans Werk und nachdem die Tochter eh schon Backe Backe Kuchen gröhlt selbst Hand anlegen. In Orlando vor ein paar Wochen stand der Burger als Brioche auf der Karte, eine Mixtur aus diversen von Freund Google ausgespuckten Rezepten ergibt:

1 kg Mehl, ich nahm Typ 550
500ml Milch
100g Butter
2 Potenzielle Hähnchen, vulgo Eier
1 Würfel Hefe
Salz, etwas mehr als man denkt dass es richtig wäre
2 EL Zucker

Zwei Eigelb mit etwas Wasser verkleppert, Sesam

Die Hefe bekommt mit dem Zucker und der Milch etwas Zeit, auf Touren zu kommen. Dann mit Mehl und Salz lange kneten, der Teig sollte sich automatisch zur Kugel Formen. Jetzt erst die Butter dazu, sonst geht die Hefe nicht richtig. Das hatte ich gestern erst gelesen und der Unterschied zu den süssen Brioche vom letzten Wochenende war frappant.
Jetzt ist erstmal Pause, der Teig braucht viel Zeit, Geschmack und Volumen zu gewinnen. Ich habe ca zwei Stunden Pixibücher vorlesen und die Tochter schaukeln müssen, das passte.

Die Teigmenge reicht für 24 kleinere Semmeln, also fleißig formen.

Die Teiglinge müssen nochmal gehen, auch jetzt eher länger als kürzer, ich habe in drei Fuhren gebacken, die letzten waren die besten.

Auf dem Backblech vorsichtig flach drücken, mit dem Ei bepinseln und mit dem Sesam bestreuen. Ca zwanzig Minuten bei 160 Grad Umluft reichen, die Brioche werden ja nochmal auf dem Grill geröstet. Beim Backen kommt auf die unterste Schiene ein Backblech mit Wasser, das verhilft nochmal zu Saftigkeit und perfekter Krume.

Über meinen Versuch, auf diversen Rezepten eine Sauce ala Big Mac zu bauen hüllen wir den Mantel des Schweigens.

Fazit: Nie wieder fertige Hamburgersemmeln!

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Selleriepüree

Schalotten anschwitzen, Selleriewürfel dazugeben und mit Noilly Prat oder Weißwein ablöschen.
Alles mit Milch bedecken und köcheln, bis der Sellerie weich ist.
Sellerie abgießen, dabei die Milch aber auffangen.
Ein sehr feines Püree herstellen und durch ein feines Sieb streichen, evt. mit der Milch die Konsistenz tunen.
Mit Muskat abschmecken.

Rotbarsch, Spinat, Tomate, Kartoffel, Quark

 

 

Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen und mit Paprika, Raz el Hanut und Buschtomaten bestäuben.

Mit Noilly Prat ablöschen, etwas einkochen und die Dosentomaten dazugeben. Ein Bund Kräuter dazugeben und alles kräftig einkochen.

Inzwischen Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Schnittlauch mit dem Quark kräftig durchschlagen und dann kaltstellen.

Den Rotbarsch je nach Sympathie für die Mitesser von Gräten befreien, würzen und säuern.

Der Rotbarsch kommt auf die Tomaten und dann für 15-20 min. garniert mit einigen Kapern in den Ofen. Auf Grund verbreiteter Kapernphobie am besten vor dem Servieren entfernen.

Den Babyspinat kurz in der Pfanne mit Butter schwenken und mit etwas altem Balsamico tunen.

Damit sind wir schon durch und können anrichten: