Zucchini Carbonara

Geboren in der nördlichsten Stadt ItaliensMonaco di Bavaria – bin ich quasi prädestiniert dafür, den Italienern südlich der Alpen bzgl. Pasta zu zeigen wo der Hammer hängt.

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Da im örtlichen Aldi die Trüffel gerade aus waren, musste ich allerdings meine Lieblingsgrundsauce anderweitig kombinieren. Grüner Spargel war ebenfalls nicht in Sicht, also wird eben auf Zucchini ausgewichen.

Einkaufszettel:

1

  • Handvoll Basilikum
  • möglichst kleine Zucchini
  • eine (für vernünftige Leute) bis 7,5 (für Wahnsinnige) Zehe(n) Knoblauch
  • Handvoll Parmesan
  • 2-3 Eigelb
  • Tagliatelle – hier lohnen sich frische!

Während das Wasser für die Pasta zum kochen gebracht wird, kann der Knoblauch (startend in der kalten) Pfanne mit Olivenöl bei mittlerer Hitze langsam glasig werden.

In dieser Zeit wird der Parmesan mit den Eigelb und soviel Wasser verquirlt, dass eine sämige, nicht zu flüssige Konsistenz erreicht wird.

2

Ist Hitze da, kommen Zucchini, die vorher per Sparschäler in feine Streifen geschnitten wurden und das Basilikum dazu und werden bei mittlerer Hitze gegart. Bevor irgendeine Komponente braun wird, mit Salz und etwas Zucker würzen. Das Salz lässt das Wasser austreten und verhindert das Anbrennen, der Zucker kitzelt wenigstens etwas Geschmack aus den Zucchini.

Früher (getrocknete Pasta) oder später (frische Pasta) sollten nun auch die Nudeln kochen. Frische haben den Vorteil, in zwei Minuten fertig zu sein und sind so leichter auf den Fortschritt in der Pfanne abzustimmen.

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Schließlich mit etwas Weisswein und Pastawasser ablöschen und wimmern lassen, bis die Pasta fertig sind.

Die Tagliatelle sollten, sobald sie al dente sind, mit etwas mehr Pastawasser mit in die Pfanne. Alles zusammen wird nun noch 1-2 Minuten geschwenkt und die Stärke der Pasta bildet mit der Ei-Parmesan-Mischung eine cremige Sauce. Wird es zu dick kann die Sauce mit 1-2 Kellen des Pastawasssers optimiert werden.

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Auf dem Teller noch etwas Pfeffer und Parmesan drüber und schnell essen!

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Voilà!

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Pasta mit schneller Tomatensauce

Auch Tomatensauce kann frisch und fruchtig sein. Das Geheimnis: 6 Zutaten und 20 Minuten Zeit.

Du brauchst:

  • Vier Handvoll kleine Tomaten – die sind zuckerhaltiger und meist geschmackvoller.
  • Zwei Knoblauchzehen
  • Zwei Handvoll Basilikum
  • Eine Kinderhand-Handvoll Parmesan
  • Olivenöl
  • Linguini

Auf meinem Induktionsherd braucht der Topf für das Pastawasser ca 10 Minuten, was optimal ist für dieses Rezept. Startschuss ist also der Wasserpott auf dem Herd.


Knoblauch und die Hälfte des Basilikums kommen mit ordentlich Olivenöl in die Kälte Pfanne und werden langsam erhitzt.


Bevor der Knoblauch auch nur einen Hauch dunkel wird, kommen die Tomaten dazu und schmelzen langsam bei mittlerer Hitze.

Mittlerweile sollte auch das Wasser kochen und die Pasta kann baden gehen. Die Tomaten sollten sich langsam auflösen und geben ihr Wasser ab für die Sauce.


Zucker und der Parmesan runden den Geschmack ab. Sind die Tomaten sehr säuerlich, hilft etwas mehr Zucker. Salz solltet Ihr wenig oder sicherheitshalber gar nicht nehmen. Parmesan und Nudelwasser bringen ja auch noch Salz mit.


Sind die Nudeln gar, kommen sie mit dem restlichen Basilikum in die Pfanne und ziehen noch 2-3 Minuten mit. Schön durchschwenken, die Stärke der Pasta bindet die Sauce.

Mac & Cheese 2.0 – Oder M&C für Faule

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Das schöne an Freizeit ist ja, dass man gemütlich Rezepte optimieren kann – in diesem Fall führt das zu mehr Geschmack bei weniger Aufwand.

Radikal reduziert braucht es nur:

  • Maccaroni
  • Milch (pro Tasse Nudeln ca 2 Tassen Milch)
  • Knoblauch
  • Schalotten
  • Parmesan
  • Cheddar

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Die Milch mit Knoblauch und Schalotten zum kochen bringen und die Nudeln zugeben. Als Kochzeit nehmt Ihr die auf der Packung angegebene, die Nudeln werden zwar länger brauchen, ziehen aber nachher noch mit dem Käse.

Sind die Nudeln fast gar, wird der Käse untergehoben und die Mischung simmert noch 2-3 Minuten.

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Viel Pfeffer rundet ab, Petersilie (wollte nicht mit aufs Bild) gibt noch etwas Frische.

Voilá!

Soulfood – simpel, lecker, perfekt.

 

Spaghetti mit Spinat & Lachs

Ein schneller Teller:

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Zutaten:

  • Spaghetti
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Becher Sahne
  • Etwas Butter
  • Großer Haufen Spinat
  • 2 Lachsfilet
  • Parmesan

Den Spinat kurz blanchieren, die Stiele dranlassen, da die den meisten Geschmack mitbringen. Nach 2-3 Minuten den Spinat abtropfen lassen, aber nicht fest ausdrücken – mit der grünen Brühe geht auch sehr viel Geschmack verloren!

Während die Spaghetti kochen, in einer großen Pfanne auf kleiner bis mittler Hitze die Butter zerlaufen lassen, den Knoblauch dazugeben und mit der Sahne aufgießen. Nach ein paar Minuten den Lachs würfeln und in der Knoblauchsahne ziehen lassen.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind, den Spinat hacken und mit etwas Parmesan unterheben, ebenso die Spaghetti und alles gut vermengen. Die Pastastärke bindet die Sauce, bei Bedarf mit 1-2 Schöpfkellen Pastawasser die Konsistenz optimieren.

 

Pasta mit Avocado & Bacon

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Und weiter geht es mit einer schönen Begleitung zu einem T-Bone vom Grill.

Selbst als alter Avocadoignorant war ich begeistert von der Frische und – trotz Mayo – Leichtigkeit der Pasta.

Schön ist auch, dass das komplette Rezept abgearbeitet ist, während die Pasta kochen.

Zutaten:

  • Pasta – irgendwelche relativ kleinen, mit viel Fläche, um die Sauce aufzunehmen.
  • Mayonnaise:
    • 2 Eigelb
    • Saft einer Limette
    • TL Senf
    • Öl
  • Bacon
  • 2-3 Avocados
  • 2-3EL  frischer Thymian
  • Dressing:
    • obige Mayonnaise
    • Saft von 1-2 Limetten
    • Zesten einer Limette
    • Olivenöl
    • 2-3EL frischen Thymian

Wasser für die Pasta aufsetzen.

Den Bacon auf eine Lage Backpapier bei 230° in den Ofen und beobachten, wann der gewünschte Zustand erreicht ist

Für die Mayonnaise alles bis auf das Öl aufmixen und langsam soviel Öl dazugeben, dass eine schöne, feste Masse entsteht.

Während die Pasta kochen, werden die Avocados in kleine Bissen gewürfelt und mit etwas Limette frisch gehalten.

Die Mayonnaise mit den Zutaten des Dressings kurz aufmixen, mit den mittlerweile fertigen Pasta und Avocados vermischen, Bacon drunter und Thymian drüber. Fertig!

 

Linguine mit Aubergine

img_1375Nachdem Pasta der optimale Dünger für Zwuckel zu sein scheint, aber auf Dauer Spaghetti mit Tomatensauce nicht erzeugerkompatibel ist, bin ich laufend auf der Pirsch nach neuen Varianten.

Hier kommt eine Variante mit Auberginen:

  • 2 Auberginen
  • Handvoll Cocktailtomaten
  • 1 Knoblauch
  • Linguine oder Spaghetti
  • Büffelmozarella
  • 2 Hand voll Basilikum

Bis das Nudelwasser kocht, würfelt Ihr die Aubergine und bratet sie sanft in Olivenöl an, das sollte zeitlich gerade aufgehen. Die Auberginen kommen auf ein Küchentuch, um etwas Öl loszuwerden.

Zwischenzeitlich schneidet Ihr den Knoblauch fein, die Tomaten viertelt Ihr.

Während die Nudeln kochen, wird der Knoblauch angebraten, und anschließend darin die Tomaten mit einer Hand voll Basilikum auf niedriger Stufe geschmolzen.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind, kommen sie mit den Auberginen in die Pfanne zur Sauce. 2-3 Minuten ziehen die Nudeln noch in der Sauce gar. Wenn es zu trocken wird, mit Nudelwasser auffüllen, das bindet, bringt Geschmack und Salz.

Zum Schluss noch das Basilikum dazu, der Mozarella kommt kalt auf dem Teller mit dazu.

Linguine mit Blumenkohl

Einmal mehr ist Sonntag Mittag, die Mägen leer, aber die Gemüsekiste von Bio-Hopper voll. Also heisst es den Inhalt in eine spannende Form bringen.

Es finden sich:

  • Blumenkohl
  • Schalotten
  • Kirschtomaten

Das erinnert mich an ein altes Rezept, das ich allerdings nicht mehr finde.

Also los:

Den Blumenkohl in Röschen schneiden und in Salzwasser gut wässern. Das treibt eventuelle Bewohner vor die Tür, was insbesondere angesichts der im gestrig verkochten Grünkohl wohnenden schnuckelig grünen Raupen nie eine schlechte Idee ist.

Während die Zwangsräumung des Blumenkohls fortschreitet, wird der Ofen auf 230 Touren gebracht und die Schalotten gewürfelt, die Tomaten geviertelt und ein Stück Panchetta in feine Streifen gebracht.

Alles zusammen kommt mit Olivenöl in eine grosse Form und ab in den Ofen.

Da bleibt alles bei gelegentlichem Wenden, bis die Linguine fertig gekocht sind, wird allerdings zwischendrin um ein Glas Weisswein ergänzt. Der stammt noch aus der guten alten Zeit, als der Weg nach Pampelonne noch nicht durch Bibi Blocksberg, Conni & die Ablehnung von blöder Erwachsenenmusik verunmöglicht wurde und somit nähere Ziele avisiert werden.

Die Pasta kommt dann bewusst schlecht abgetropft zum Blumenkohl und wird mit einer Handvoll Parmesan vermischt. Je nach Konsistenz, hilft etwas Nudelwasser der Sauce zur vollendeten Sämigkeit.

Durch Speck, Parmesan und Nudelwasser sollte der Salzgehalt schon stimmen, zum Abschluss reicht Pfeffer aus der Mühle ™ und Petersilie.

Leider kein Bild, da aufgegessen.