Butterlochkuchen

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Auf der Suche nach dem optimalen Hefeteig habe ich mal wieder ein neues Rezept getestet. Schon der erste Treffer war diesmal ausgerechnet ein Bäcker aus Schöffengrund, warum also weitersuchen, wenn es schon ein Rezept in der Nachbarschaft gibt.

Und tatsächlich, der Kuchen ist super. etwas kompakt, aber der Geschmack passt.

Zutaten:

400g Mehl (ich nehme Dinkelmehl 630)
70g Zucker
70g Butter
1 Ei
1 Würfel Hefe
Salz
160g Milch

Alle Zutaten zimmerwarm ordentlich verkneten und Ruhen lassen. Laut Rezept nur 10 Minuten, ich vermute mal, dass der Kuchen daher etwas kompakter ist. Das nächste mal gebe ich dem Teig mehr Zeit.

Danach ausrollen und in die Backform geben. Der Teig reicht gerade für eine 2/3 GN-Form, für ein normales Backblech würde ich die Menge verdoppeln. Den Teig laut Rezept nochmals 15 Minuten ruhen lassen, auch hier mag ich etwas mehr Gehzeit.

Mit dem Finger kleine Dellen in den Teig drücken, den Teig mit Wasser bepinseln und Butterflocken in die Dellen geben. Zum Abschluss noch Zucker über den Teig streuen.

Gebacken habe ich ohne Umluft bei 175° für rund 20 Minuten.

 

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Rohrnudeln|Germknödel

In diesem eiskalten, von meterhohem Schnee geprägten Winter brauchen wir natürlich dringend eine nachmittägliche Wärmung des Magens.

Das schöne an diesem Rezept ist ja, das man bis zuletzt zwei Wege offen hat: Auf dem Ofen kommen wunderbare Rohrnudeln, aus dem Dampfgarer Germknödel – meine einzige positive Erinnerung an das Skifahren, zu dem ich als Kind gepresst wurde.

Dazu wird ein halber Würfel Hefe in einer Tasse warmer Milch mit 2-3 Esslöffel der insgesamt 500g Mehl und 60g Zucker verrührt und erstmal in Ruhe gelassen, während Ihr verzweifelt den Rührhaken der Küchenmaschine sucht.

Schliesslich Mehl, zwei Eigelb, das Mark einer Vanille, eine Prise Salz, 80g weiche Butter und den Vorteig ausgiebig kneten (lassen). Ich lasse die Küchenmaschine eine Viertelstunde arbeiten, per Hand ist locker das doppelte fällig.

Der Teig muss nun mindestens eine Stunde in der nähe der Heizung gehen – je länger desto besser. Gibst Du der Hefe Zeit, entwickelt sie den Geschmack!

Daraus nun zwei Dutzend Bällchen formen und mit Obst füllen. In einer großen Form sollten sie gut Abstand voneinander haben, jetzt gehen sie nämlich nochmal eine gute Stunde.

Jetzt teilt sich der Weg:

Für Rohrnudeln mit zerlassener Butter bestreichen, mit Zucker grosszügig bestäuben und bei 175° ca 20-30 Minuten in den Ofen.

Für Dampfnudeln / Germknödel kommt die Form eine halbe Stunde in den Dampfgarer.IMG_0546.JPG

Sonntag. Scones.

Scones sind der Sonnenschein an einem müden, grauen Januarsonntag. Und dazu noch in nullkommanix gemacht.

200 g Mehl
50 g Zucker
etwas weniger als 1/2 Säckchen Backpulver
gute Prise Salz
100 g zerlassene Butter
100 ml Buttermilch

Alles zu einem fluffigen Teig vermischen, ausrollen, ausstechen, formen und mit einem Eigelb und etwas Buttermilch bestreichen.

Je nach Lust & Laune schmecken auch Rosinen oder Cranberries untergemischt gut.

Die Scones brauchen etwa eine Viertelstunde bei 180 Grad Umluft.

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