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Butterlochkuchen

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Auf der Suche nach dem optimalen Hefeteig habe ich mal wieder ein neues Rezept getestet. Schon der erste Treffer war diesmal ausgerechnet ein Bäcker aus Schöffengrund, warum also weitersuchen, wenn es schon ein Rezept in der Nachbarschaft gibt.

Und tatsächlich, der Kuchen ist super. etwas kompakt, aber der Geschmack passt.

Zutaten:

400g Mehl (ich nehme Dinkelmehl 630)
70g Zucker
70g Butter
1 Ei
1 Würfel Hefe
Salz
160g Milch

Alle Zutaten zimmerwarm ordentlich verkneten und Ruhen lassen. Laut Rezept nur 10 Minuten, ich vermute mal, dass der Kuchen daher etwas kompakter ist. Das nächste mal gebe ich dem Teig mehr Zeit.

Danach ausrollen und in die Backform geben. Der Teig reicht gerade für eine 2/3 GN-Form, für ein normales Backblech würde ich die Menge verdoppeln. Den Teig laut Rezept nochmals 15 Minuten ruhen lassen, auch hier mag ich etwas mehr Gehzeit.

Mit dem Finger kleine Dellen in den Teig drücken, den Teig mit Wasser bepinseln und Butterflocken in die Dellen geben. Zum Abschluss noch Zucker über den Teig streuen.

Gebacken habe ich ohne Umluft bei 175° für rund 20 Minuten.

 

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Hühnerfonds – schnell und intensiv

Bestimmt einmal im Monat muss ich Nachschub an Fonds produzieren. Dieser Hühnerfonds ist bei uns die Basis für unzählige Gerichte. Er gibt Geschmack und Körper, ohne stark heraus zu schmecken.

Die mit Abstand besten Ergebnisse habe ich mit dem Schnellkochtopf erzielt. Der Fonds wird um einiges intensiver, was man schon daran merkt, dass nicht das Haus 3 Tage nach Hühnerfonds stinkt. All der gute Geschmack geht nicht in die Luft, sondern ins Wasser.

Wir brauchen:

  • Hühnerflügel – der beste Kompromiss aus Geschmack und Verschwendung, es geht natürlich auch ein zerteiltes Huhn.
  • Zwiebel
  • Karotten
  • Sellerie
  • Knoblauch
  • Lorbeer
  • Lauch
  • Fenchel

So geht’s

Das Gemüse schön klein schneiden, dann wird mehr Geschmack extrahiert. Dann kommen alle Zutaten in einen Topf, kaltes Wasser drauf und aufkochen.

Mit dem Schnellkochtopf ist der Fonds nach einer guten Stunde fertig, im normalen Topf wäre jetzt ein guter Zeitpunkt alle Fenster aufzureissen, weil Ihr den Fonds gut 3-4 Stunden köcheln müsst.

Meist soll man das Huhn kurz Aufkochen und dann mit frischem kalten Wasser neu ansetzen. Ich kann da aber beim besten Willen keinen Unterschied schmecken.

Den Fonds abseihen, über Nacht auskühlen lassen und das Fett abnehmen.

 

Karotten-Ingwer-Suppe mit Teriaki-Huhn

Frau & Kinder krank, da bleibt neben Bibi & Tina nur Hühnerbrühe zur Stärkung. Und die Chefin des Hauses wünschte sich daraus diese Suppe.

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Zutaten Suppe:

  • Zwiebel
  • Sellerie
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Karotten
  • Orangensaft
  • Sahne
  • Hühnerfonds

So geht’s:

Zwiebeln mit Knoblauch und Sellerie anschwitzen und bevor Farbe ins Spiel kommt die gewürfelten Karotten dazugeben. Mit etwas Zucker, Salz & Noilly Prat dünsten. Bedeckt wird das Gemüse mit ca 2/3 Fonds und 2/3 Orangensaft. Sind die Karotten fast weich, wird die Sahne angegossen und dann noch ca 20min eingekocht.

Schneller und nochmal intensiver geht es im Schnellkochtopf.

Die fertige Suppe wird dann püriert und je nach Geschmack durch ein mehr oder weniger feines Sieb gestrichen und final abgeschmeckt.

Als Einlage wird gewürfelte Hühnerbrust mit Knoblauch, Ingwer, Stärke und Teriakisauce mariniert. In der Pfanne kurz anbraten und mit etwas Hühnerfonds gar ziehen.

Spaghetti mit Spinat & Lachs

Ein schneller Teller:

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Zutaten:

  • Spaghetti
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Becher Sahne
  • Etwas Butter
  • Großer Haufen Spinat
  • 2 Lachsfilet
  • Parmesan

Den Spinat kurz blanchieren, die Stiele dranlassen, da die den meisten Geschmack mitbringen. Nach 2-3 Minuten den Spinat abtropfen lassen, aber nicht fest ausdrücken – mit der grünen Brühe geht auch sehr viel Geschmack verloren!

Während die Spaghetti kochen, in einer großen Pfanne auf kleiner bis mittler Hitze die Butter zerlaufen lassen, den Knoblauch dazugeben und mit der Sahne aufgießen. Nach ein paar Minuten den Lachs würfeln und in der Knoblauchsahne ziehen lassen.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind, den Spinat hacken und mit etwas Parmesan unterheben, ebenso die Spaghetti und alles gut vermengen. Die Pastastärke bindet die Sauce, bei Bedarf mit 1-2 Schöpfkellen Pastawasser die Konsistenz optimieren.

 

Pasta mit Avocado & Bacon

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Und weiter geht es mit einer schönen Begleitung zu einem T-Bone vom Grill.

Selbst als alter Avocadoignorant war ich begeistert von der Frische und – trotz Mayo – Leichtigkeit der Pasta.

Schön ist auch, dass das komplette Rezept abgearbeitet ist, während die Pasta kochen.

Zutaten:

  • Pasta – irgendwelche relativ kleinen, mit viel Fläche, um die Sauce aufzunehmen.
  • Mayonnaise:
    • 2 Eigelb
    • Saft einer Limette
    • TL Senf
    • Öl
  • Bacon
  • 2-3 Avocados
  • 2-3EL  frischer Thymian
  • Dressing:
    • obige Mayonnaise
    • Saft von 1-2 Limetten
    • Zesten einer Limette
    • Olivenöl
    • 2-3EL frischen Thymian

Wasser für die Pasta aufsetzen.

Den Bacon auf eine Lage Backpapier bei 230° in den Ofen und beobachten, wann der gewünschte Zustand erreicht ist

Für die Mayonnaise alles bis auf das Öl aufmixen und langsam soviel Öl dazugeben, dass eine schöne, feste Masse entsteht.

Während die Pasta kochen, werden die Avocados in kleine Bissen gewürfelt und mit etwas Limette frisch gehalten.

Die Mayonnaise mit den Zutaten des Dressings kurz aufmixen, mit den mittlerweile fertigen Pasta und Avocados vermischen, Bacon drunter und Thymian drüber. Fertig!

 

Linguine mit Aubergine

img_1375Nachdem Pasta der optimale Dünger für Zwuckel zu sein scheint, aber auf Dauer Spaghetti mit Tomatensauce nicht erzeugerkompatibel ist, bin ich laufend auf der Pirsch nach neuen Varianten.

Hier kommt eine Variante mit Auberginen:

  • 2 Auberginen
  • Handvoll Cocktailtomaten
  • 1 Knoblauch
  • Linguine oder Spaghetti
  • Büffelmozarella
  • 2 Hand voll Basilikum

Bis das Nudelwasser kocht, würfelt Ihr die Aubergine und bratet sie sanft in Olivenöl an, das sollte zeitlich gerade aufgehen. Die Auberginen kommen auf ein Küchentuch, um etwas Öl loszuwerden.

Zwischenzeitlich schneidet Ihr den Knoblauch fein, die Tomaten viertelt Ihr.

Während die Nudeln kochen, wird der Knoblauch angebraten, und anschließend darin die Tomaten mit einer Hand voll Basilikum auf niedriger Stufe geschmolzen.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind, kommen sie mit den Auberginen in die Pfanne zur Sauce. 2-3 Minuten ziehen die Nudeln noch in der Sauce gar. Wenn es zu trocken wird, mit Nudelwasser auffüllen, das bindet, bringt Geschmack und Salz.

Zum Schluss noch das Basilikum dazu, der Mozarella kommt kalt auf dem Teller mit dazu.

Semmeln & Bagels

Da gute Semmeln ja fast nicht mehr zu bekommen sind, ist es also eine gute Zeit, auch das in das Repertoire der Selbstversorgung aufzunehmen.

Über das erste Rezept Hüllen wir den Mantel des Schweigens. Das Aussehen war zwar perfekt, der Geschmack jedoch absolut neutral – die Dinger haben schlicht nach nichts geschmeckt.

Eine weitere Suche bringt dann ein Rezept von Lea Linster zum Vorschein. Vielversprechend ist schonmal die lange Teigführung – der Vorteig lässt der Hefe einen ganzen Tag Zeit, Geschmack zu entwickeln. Und das merkt man den Semmeln auch an. Perfekte Krume, intensiver Geschmack, top Aussehen.

Nachdem der Semmeltest bestanden wurde, kommt die Verwandlung zum Bagel. Die Teiglinge werden wie bei der Semmel rundgewirkt, dann aber zu eine längeren Wurst gerollt und die Enden gut zusammengedrückt.

Nach einer weiteren Runde des Gehenlassens wird das Bagel zum Bagel durch Kochen. Hier fand ich sehr unterschiedliche Rezepte – Salz oder Honig ins Kochwasser; 30 Sekunden von jeder Seite bis zu 2 Minuten, versehen mit dem Hinweis, dass man hier auf keinen Fall mehr oder weniger Kochzeit haben darf!
Honig war bei mit schon mal aus, also habe ich Mascobado ins Kochwasser. Dazu die Kochzeit variiert. Bei einer Minute von jeder Zeit waren es am Ende optimale Bagels. Knusprige Krume, wunderbar aufgegangen, feiner Geschmack.
Tatsächlich ohne viel Aufwand der perfekte Bagel!
    

  

  

 Zutaten
Vorteig
250g Mehl

300g Wasser

10g Hefe
Hauptteig

750g Mehl

300g Wasser

8g Hefe

2TL Salz
Zubereitung:

Für den Vorteig die Zutaten vermischen und bei (kühler) Zimmertemperatur möglichst einen Tag stehen lassen.

Am Folgetag die restlichen Zutaten vom Vorteig geben und da 12-15 Minuten durchkneten. Eine große Kugel formen und nochmals zwei Stunden gehen lassen.

Auf dem Teig 70g Portionen abstechen und rundwirken.

Für Semmeln:

Kugeln 30-240Minuten gehen lassen (mehr bringt mehr Geschmack & Fluffigkeit), auf ein Backblech geben, einschneiden und mit Wasser besprühen.

Ca. 15 Minuten bei 230° Umluft backen.

Für Bagels:

Auf den Teiglingen Würste mit da 1-1,5cm Durchmesser formen und die Enden gut zusammendrücken. Wasser aufkochen, und mit 2EL Mascobado oder Honig versehen. Bagels von jeder Seite eine Minute kochen, auf ein Backblech geben und 15 Minuten bei 230° Umluft backen.