Einfach, schnell und verblüffend gut: Koh 

In meiner Kindheit gab es in München ein jugoslawisches Restaurant, in das wir – viel zu selten – gegangen sind. Mein absoluter Liebling seit dem: Djuvec-Reis.

Dank serbischer Verwandschaft wurde mein Horizont erweitert durch Koh, eine köstliche Nachspeise, die von den Zutaten her erstmal langweilig und komisch klingt. Die Erfüllung folgt sofort mit dem ersten Löffel!

Und schnell geht es auch: man gibt dem Mixer viel Zeit (min. 7 Minuten), 7 Eier extrem schaumig zu schlagen und lässt zum Abschluss 7 Esslöffel Gries einrieseln. Die Mischung kommt in einer Form bei 180 Grad in den Ofen, bis sie schön golden gebacken ist.

In der Zwischenzeit kocht ein Liter Milch mit 7 Esslöffeln Zucker und einer Vanilleschote ein.

Kommt derdiedas Koh aus dem Ofen kommt die Milch drüber, damit sich alles schön voll saugen kann. Kauf zu glauben, aber der Liter Milch verschwindet Ruckzuck.

Fertig.

Dazu passen frische Früchte oder ein Kompott, ich ersetze gerne noch einen Teil des Zuckers durch Mascobado. Auch ein Hauch Tonkabohne ist nicht zu verachten.

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